Baris

Baris, lebt auf der Reeperbahnu nd arbeitet auf der Reeperbahn.

»Ich bin »DEGGAHH« 25 Jah­re alt, aus der schöns­ten Stadt der Welt
Ich lebe in einer WG auf der Ree­per­bahn, die so mul­ti­kul­ti ist wie Ham­burch selbst.
Die­se Stadt gab mir viel Inspi­ra­ti­on für mei­ne Musik, die ich mache.
Hier gibt es alles, was mein Herz begehrt: vom kuli­na­ri­schen Gau­men­schmaus in der Schan­ze, bis zu war­men Som­mer­aben­den am Elb­strand.
Man kriegt mich aus Ham­burg, doch Ham­burg nicht aus mir.«
(Mai 2019)



Julia

»Wie schaf­fe ich es, »Nein« zu sagen«?
Ist es wirk­lich schlimm, ein Außen­sei­ter zu sein … und wie fin­de ich mei­nen Frie­den damit.
Ich wün­sche mir Kraft und Gesund­heit.« (Mai 2019)



Thomas

Thomas an der Tür stehend.

»Was  mich gera­de beschäf­tigt? Die Fül­le der Mög­lich­kei­ten und die End­lich­keit des Lebens!

Was  ich mir wün­sche? Wün­sche rich­tig zu for­mu­lie­ren, falsch for­mu­liert sind es nur Hoff­nun­gen – rich­tig for­mu­liert wer­den alle Wün­sche Rea­li­tät!

Wie lebe ich in der Han­se­stadt? Die Als­ter und die kur­zen Ent­fer­nun­gen lie­bend, aber noch mit dem Land­le­ben hadernd!«

Batur

Junger Mann guckt seitlich in die Kamera.
»Im Moment beschäf­tigt mich der Gedan­ke, wie man mit weni­ger glück­lich wer­den  kann.
Mehr Wahr­heit im Leben durch weni­ger Kon­sum, um sei­ne per­sön­li­chen Zie­le ver­wirk­li­chen zu könn­nen und um sich den wich­ti­gen Din­gen im Leben zuzu­wen­den, wie Fami­lie und Freun­de.
Was ich mir wün­sche? Dass man auch den reg­ne­ri­schen Som­mer­tag in Ham­burg nicht für selbst­ver­ständ­lich hält.«
(März 2018)

 

Birgit

55-jährige Birgit aus Hamburg steht am Küchenfenster, man sieht die Jalousie.

»Schon lan­ge beschäf­tigt mich die Fra­ge der Authen­ti­zi­tät: Wie ehr­lich bin ich mit mir und ande­ren?
Und was ich mir wün­sche? Loving what is.«
(Okto­ber 2017)

Bonni

54-jährige Bonni steht in Hamburg vor einem Baum und lächelt.

»Ich wün­sche mir, mehr Zeit zum Rei­sen zu haben. Weil ich so gern unter­wegs bin und außer­dem fin­de, dass ich noch viel zu wenig von der Welt gese­hen habe. Ich lie­be es, Neu­es zu ent­de­cken, und ich mag beson­ders die vie­len span­nen­den Begeg­nun­gen mit ande­ren Men­schen, die auf sol­chen Rei­sen – oft ganz spon­tan – statt­fin­den.«
(Okto­ber 2017)

Heinrich

55-jähriger Mann, Heinrich, mit Brille und Glatze steht vor einem Baum.
»Seit ich den­ken kann, beglei­ten mich drei Fra­gen: Wer bin ich? Was will ich? Wohin gehe ich? Sie stel­len sich seit­dem immer wie­der neu. So lebe ich in der stän­di­gen Aus­ein­an­der­set­zung mit mei­ner Welt – sowohl mit der nächs­ten Umge­bung als auch mit dem glo­ba­len Gesche­hen. Die Ver­än­de­rung mei­ner Ant­wor­ten ver­deut­licht mir mei­ne eige­ne Ent­wick­lung als Mensch – das ist sehr span­nend.
Ganz aktu­ell beschäf­tigt mich die Rekon­struk­ti­on des Faschis­mus durch Men­schen, die ganz offen­sicht­lich gefan­gen sind in den selt­sams­ten Ängs­ten. Ihre Unfä­hig­keit, Chan­cen für die Zukunft durch Ver­än­de­rung zu sehen, ist fas­zi­nie­rend – wie Spok sagen wür­de.
Ich wün­sche mir mehr Mut zum Wan­del und damit die Rück­kehr der Ver­nunft.«
(Okto­ber 2017)