Silke

Silke an einer Wand lehnend in Hamburg.

»Ham­burg ist Hafen­stadt, ist offen, tole­rant und lebens­lus­tig. Ham­burg ist wie eine Fisch­sup­pe: Schmeiß alles zusam­men und rühr um. Es ist der Zwie­bel egal, ob sie neben einer Möh­re oder einem Sel­le­rie schwimmt. 
Leben und leben las­sen ist mein Mot­to und dabei offen­blei­ben für ande­re Men­schen. 
Mei­ne Fami­lie ist mir wich­tig. Sie kommt an ers­ter Stel­le. 
Und das Glück in klei­nen Din­gen zu sehen, zu packen und zu genie­ßen.«
(Juni 2019)

Julia

»Wie schaf­fe ich es, »Nein« zu sagen«?
Ist es wirk­lich schlimm, ein Außen­sei­ter zu sein … und wie fin­de ich mei­nen Frie­den damit.
Ich wün­sche mir Kraft und Gesund­heit.« (Mai 2019)



Thomas

Thomas an der Tür stehend.

»Was  mich gera­de beschäf­tigt? Die Fül­le der Mög­lich­kei­ten und die End­lich­keit des Lebens!

Was  ich mir wün­sche? Wün­sche rich­tig zu for­mu­lie­ren, falsch for­mu­liert sind es nur Hoff­nun­gen – rich­tig for­mu­liert wer­den alle Wün­sche Rea­li­tät!

Wie lebe ich in der Han­se­stadt? Die Als­ter und die kur­zen Ent­fer­nun­gen lie­bend, aber noch mit dem Land­le­ben hadernd!«

Birgit

55-jährige Birgit aus Hamburg steht am Küchenfenster, man sieht die Jalousie.

»Schon lan­ge beschäf­tigt mich die Fra­ge der Authen­ti­zi­tät: Wie ehr­lich bin ich mit mir und ande­ren?
Und was ich mir wün­sche? Loving what is.«
(Okto­ber 2017)

Bonni

54-jährige Bonni steht in Hamburg vor einem Baum und lächelt.

»Ich wün­sche mir, mehr Zeit zum Rei­sen zu haben. Weil ich so gern unter­wegs bin und außer­dem fin­de, dass ich noch viel zu wenig von der Welt gese­hen habe. Ich lie­be es, Neu­es zu ent­de­cken, und ich mag beson­ders die vie­len span­nen­den Begeg­nun­gen mit ande­ren Men­schen, die auf sol­chen Rei­sen – oft ganz spon­tan – statt­fin­den.«
(Okto­ber 2017)

Heinrich

55-jähriger Mann, Heinrich, mit Brille und Glatze steht vor einem Baum.
»Seit ich den­ken kann, beglei­ten mich drei Fra­gen: Wer bin ich? Was will ich? Wohin gehe ich? Sie stel­len sich seit­dem immer wie­der neu. So lebe ich in der stän­di­gen Aus­ein­an­der­set­zung mit mei­ner Welt – sowohl mit der nächs­ten Umge­bung als auch mit dem glo­ba­len Gesche­hen. Die Ver­än­de­rung mei­ner Ant­wor­ten ver­deut­licht mir mei­ne eige­ne Ent­wick­lung als Mensch – das ist sehr span­nend.
Ganz aktu­ell beschäf­tigt mich die Rekon­struk­ti­on des Faschis­mus durch Men­schen, die ganz offen­sicht­lich gefan­gen sind in den selt­sams­ten Ängs­ten. Ihre Unfä­hig­keit, Chan­cen für die Zukunft durch Ver­än­de­rung zu sehen, ist fas­zi­nie­rend – wie Spok sagen wür­de.
Ich wün­sche mir mehr Mut zum Wan­del und damit die Rück­kehr der Ver­nunft.«
(Okto­ber 2017)

Hans-Jürgen

54-jähriger Mann, Hans-Jürgen,, braune Haare, brauner Rolli, guckt leicht lächelnd in die Kamera.

»Was beschäf­tigt mich schon lan­ge: Wie koche ich die DIE per­fek­te Soße!
Wovon träu­me ich: vom Vor­ru­he­stand, um aus­gie­big auf Rei­sen gehen zu kön­nen!
Und momen­tan fra­ge ich mich, wie ich das Wrack einer Hon­da cb 750 von 1977 wie­der auf die Stra­ße brin­ge.«
(Okto­ber 2017)